{"id":668,"date":"2020-09-02T15:06:40","date_gmt":"2020-09-02T13:06:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.twr.at\/wp\/?page_id=668"},"modified":"2020-11-20T16:55:48","modified_gmt":"2020-11-20T15:55:48","slug":"rudolf-klement-1895-1985","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.exlibris.or.at\/?page_id=668","title":{"rendered":"Rudolf  Klement, 1895-1985"},"content":{"rendered":"\n<p>Rudolf\n Klement, Maler, Graphiker, Heraldiker. 1895-1985, Biographie.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorwort<\/p>\n\n\n\n<p>Nach\neinem Zufallsfund in der Heraldisch \u2013 Genealogischen \u2013\nGesellschaft &#8222;Adler&#8220;, ist es nun an der Zeit, sich mit dem\nK\u00fcnstler genauer auseinander zu setzten. Ich habe in der Bibliothek\nder Gesellschaft &#8222;Adler&#8220;, die Senftenegger Monatsbl\u00e4tter\nin der Hand gehabt. V\u00f6llig \u00fcberrascht haben mich Wappenabbildungen\nund vor allem drei heraldische Exlibris von Rudolf Klement, die ich\nbisher aus der einschl\u00e4gigen Literatur nicht kannte!  \n<\/p>\n\n\n\n<p>Biographie<\/p>\n\n\n\n<p>Rudolf\n Mathias Klement wurde in Wien am 28.11.1895 als Sohn des Rudolf \nKlement und der Juliana Maria Kerschbaumer geboren. Er starb verw.,\nin Salzburg am 29.4.1985.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\nK\u00fcnstler absolvierte die Milit\u00e4rrealschule in Enns und begann\nanschlie\u00dfend eine Beamtenlaufbahn bei der Post. \n<\/p>\n\n\n\n<p>In\nseiner Freizeit bildete er sich als Maler und Graphiker aus und\nentwickelte eine ausgesprochene Begabung f\u00fcr die Wappendarstellung.\nAls Zeichner von heraldischen Exlibris wurde er bald in seiner Heimat\nber\u00fchmt. Er schildert selbst seine Entwicklung mit den Worten: \u201e\u00dcber\ndas Sammeln von Exlibris bin ich zur Heraldik gekommen und da waren\nes vor allen der M\u00fcnchner Kalender des allverehrten Schlei\u00dfheimer\nMeisters Otto Hupp, der mich angeregt und den ich auch im weiteren\nSinne als meinen Lehrer betrachte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wappen<\/em>:\nIn Silber ein aufgerichteter gr\u00fcner Zweig des Clemantis mit f\u00fcnf\n(1,2,2) Bl\u00e4ttern und 2 Ranken balkenweise. Auf dem Helm mit\ngr\u00fcn-silbernen Decken der aufgerichtete Zweig wie im Schild.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitgliedschaften:\n &#8222;Adler&#8220; 1934-1959, dann wieder ab 1977, \u00d6EG 1919. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Er\nentwarf etliche Gemeindewappen des Bundeslandes Salzburg und malte\ndie Reihe der Wappen der Erzbisch\u00f6fe von Salzburg des 19. Und 20.\nJahrhunderts  (vgl. Monatsblatt Adler 1973, S. 297). Er beteiligte\nsich mit mehreren Arbeiten an der heraldischen Ausstellung des\nAdlers, Wien 1960 (vgl. Kat. Nr. 438-440). Nach der dortigen\nW\u00fcrdigung zeichnen sich seine Bl\u00e4tter durch die klare Komposition,\nden kr\u00e4ftigen Strich und die Wohlausgewogenheit der einzelnen\nWappenteile aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzelne Familienwappen-Sch\u00f6pfungen fanden auch in der DWR (Deutsche Wappenrolle) ihren Niederschlag (Bspl.: XXI 46). Rudolf  Klement war Mitglied des \u00d6sterreichischen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem siehe:  <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFestschrift\n50 Jahre Statthalterei \u00d6sterreich Ritterorden vom Heiligen Grab zu\nJerusalem\u201c. Ordensnachrichten, Heft VII, Juni 2004. (Ordo Equestris\nSancti Sepulchri Hierosol Ymitani.)<\/p>\n\n\n\n<p>Es\nwaren 22 Herren, die mit Stichtag 1. August 1950 dem Ritterorden vom\nHeiligen Grab zu Jerusalem angeh\u00f6rt haben. (Auch Kardinal Initzer!)\nQuelle: Internet 2018. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Leider\nist von einem Leben sehr wenig in der Literatur zu finden. (Nicht im\nCzeike, WBIS usw.)<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere\nIllustrationen, Auswahl:<\/p>\n\n\n\n<p>Wiener\nGenealogisches Taschenbuch 1935-1937; Monatsblatt &#8222;Adler&#8220;\n1943, S. 114-125; Gr\u00fcll: Wappen des Benediktiner-Klosters Lambach,\nWien 1949; Senftenegger Monatsbl\u00e4tter. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6sterreichischer\nWappenkalender 1957, da Wappen f\u00fcr:<\/p>\n\n\n\n<p> Andreas\nFreiherr von Baumgartner, Johann Bernhard Fischer von Erlach, Sigmund\nFreiherr von Herberstein, Andreas Hofer, Andreas Ludwig Leitgeb,\nJosef Wenzl F\u00fcrst von Liechtenstein, Victor von Miller zu Aichholz,\nAlois Negrelli von Moldelbe, Clemens Freiherr von Pirquet, Carl\nFreiherr von Rokitansky, Leo Graf von Thun und Hohenstein und Hans\nGraf Wilczek<\/p>\n\n\n\n<p>Piln\u00e1\u010dek,\nJosef: Beitr\u00e4ge zur Genealogie und Heraldik alter schlesischer\nGeschlechter. Adler, Monatsblatt, Wien, 5. Jg. 7. \u2013 9. Folge, Juli\n\u2013 September 1943 (36 Familien Wappen, davon 13 von Rudolf Klement \n<\/p>\n\n\n\n<p>Klement\nbesa\u00df eine umfangreiche heraldische Bibliothek, in der u. a. eine\nganze Serie Vormerkb\u00fccher des Wiener Wappenmalers Junginger\nenthalten ist, der die Wappen in einer gro\u00dfen Anzahl \u00f6sterr.\nAdelsverleihungsurkunden unter Kaiser Franz Joseph gemalt hat. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur\nallgemein, (Auswahl):<\/p>\n\n\n\n<p>Siebmachers\ngro\u00dfes Wappenbuch Band H. Biographisches Lexikon der Heraldiker\nsowie Sphragistiker, Vexillogen und Insignologen. Herausgegeben vom\nHEROLD, Verein f\u00fcr Heraldik, Genealogie und verwandte\nWissenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Bearbeitet\nvon J\u00fcrgen Arndt unter Mitwirkung von Horst Hilgenberg und Marga\nWehner. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a9\n1992 Verlag Bauer &amp; Raspe, Inhaber Manfred Dreiss, Neustadt an\nder Aisch, ISBN 3-87947-109-6.<\/p>\n\n\n\n<p>Fuchs\nH.: Die \u00f6sterreichischen Maler der Geburtsjahrg\u00e4nge 1881-1900.\nWien, Bd. 1. 1976, S. K130.<\/p>\n\n\n\n<p>Kubat\nin Monats-Zeitschrift &#8222;Adler&#8220; 1932, S. 122\/23.  \u00d6EG Jb.\nBd. 25, Wien 1930, S. 17. Nachruf in Zeitschrift Adler, 1986, S. 27. \n     \n<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00f6hrig,\nFloridus: Das Wappen des neuen Salzburger Erzbischofs Dr. Karl Berg.\n&#8222;Adler&#8220; Zeitschrift 9. Band, Heft 10, April\/Juni 1973.<\/p>\n\n\n\n<p>Piln\u00e1\u010dek,\nJosef: Beitr\u00e4ge zur Genealogie und Heraldik alter schlesischer\nGeschlechter. &#8222;Adler&#8220;, Monatsblatt, Wien, 5. Jg. 7.-9.\nFolge, Juli \u2013 September 1943. (36 Familienwappen, davon 13 von\nRudolf Klement.)  \n<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur,\nExlibris (Auswahl):<\/p>\n\n\n\n<p>Exlibris:\n10.000 Exlibris &#8230; \/ Jens-Heiner Bauer. Hannover, 1983, S. 242; \n<\/p>\n\n\n\n<p>Schutt-Kehm,\nE.: Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums. Wiesbaden, T. 1. 1985, S.\n184, 186; \n<\/p>\n\n\n\n<p>Exlibris\naus den Sammlungen Ignaz D\u00f6rfler, Wien, Ludwig und Heinrich Graf,\nM\u00fcnchen, \n<\/p>\n\n\n\n<p>Rudolf\n Freiherr von Hoschek, Prag: Auktion am 4. November 1991. M\u00fcnchen:\nDietrich Schneider-Henn, 1991, Nr. 292; \n<\/p>\n\n\n\n<p>Scheffer,\nH. R.: 100 Jahre \u00f6sterreichisches Exlibris. &#8211; Wien, 2004, S. 138,\nA-K, S. 581; \n<\/p>\n\n\n\n<p>Kroneberger,\nK. G.: Die Exlibrissammlung der Pf\u00e4lzischen Landesbibliothek.\nSpeyer, 1982, S. 141; \n<\/p>\n\n\n\n<p>Witte,\nK.: Monogrammlexikon, III. 1993, S. 81; \n<\/p>\n\n\n\n<p>Schutt-Kehm,\nE.: Hexe,\nHausfrau, Heilige: Frauen in Exlibris f\u00fcr Frauen. Wiesbaden, 1998. &#8211;\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>Anschriften:\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>Kleinzell\nbei Hainfeld\/NO (1919); Korneuburg bei Wien, Landhaus Klement (1935);\nSalzburg, Solaristr. 32.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachlass:\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>Verm\u00e4chtnis\nzugunsten der Benediktinerinnen \u2013 Abtei am Nonnberg in Salzburg.\nNach Anfrage nicht einsehbar.   \n<\/p>\n\n\n\n<p>Nach\nAuskunft HR Dr. Kugler werden Nachl\u00e4sse erst 50 Jahre nach dem Tode\ndes Verstorbenen freigegeben (1935?). \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nErstellt\nvon Peter Rath, Wien; \u00a9 2020<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rudolf Klement, Maler, Graphiker, Heraldiker. 1895-1985, Biographie. 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