{"id":1476,"date":"2022-04-08T13:52:49","date_gmt":"2022-04-08T11:52:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/?page_id=1476"},"modified":"2022-04-08T14:23:24","modified_gmt":"2022-04-08T12:23:24","slug":"heinrich-knoefler-sen-1824-1886-und-seine-soehne-heinrich-und-rudolf-1913-die-erneuerer-des-farbholzschnittes","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/?page_id=1476","title":{"rendered":"HEINRICH KN\u00d6FLER SEN., 1824-1886, UND SEINE S\u00d6HNE HEINRICH UND RUDOLF ?-1913, DIE ERNEUERER DES FARBHOLZSCHNITTES."},"content":{"rendered":"\n<p>Einleitung<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2016 ist\neine hervorragende Publikation zum Farbholzschnitt erschienen: \u201eArt for All\u201c,\nherausgegeben von Thobias G. Natter, Max Hollein und Klaus Albrecht Schr\u00f6der im\nVerlag Taschen Gmbh, K\u00f6ln. Der Untertitel: Der Farbholzschnitt in Wien um 1900.\nErhebt sich die Frage, wer war vorher??? Im Kapitel \u201eDie Wiener Seccesion\u201c geht\nTobias G. Natter kurz auf die Geschichte des Farbholzschnittes ein, Kn\u00f6fler\nwird nicht erw\u00e4hnt. Verst\u00e4ndlich, die Technik des Farbholzschnittes bei der\nFamilie Kn\u00f6fler wird nur erkl\u00e4rt in der Zeitschrift der \u201e Holzschnitt, Nr. 8,\nM\u00e4rz 1926. Ich d\u00fcrfte das einzige Exemplar haben!!! &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wenig Geschichte:\nBereits bei dem Bildnis \u201eBaumg\u00e4rtners\u201c und dem \u201eTod als W\u00fcrger\u201c verzichtete Hans\nBurgmair (Burgkmair d. \u00c4ltere, Augsburg 1473-1531, Maler und Holzschneider,\nbeeinflusst von Schongauer) schon auf die Schwarzplatte und druckt von drei\nFarbplatten. Auch Hans Baldung Grien (1484 od. 1485-1545, Maler, Kupferstecher,\nzur Zeit Albrecht D\u00fcrers) hat in seiner \u201eHexenk\u00fcche\u201c ein k\u00f6stliches Blatt in\nHell-Dunkelschnitt geschaffen. Sp\u00e4ter hat sich dann der Farbenholzschnitt in\nItalien zu einer beachtenswerten Kunst entwickelt, w\u00e4hrend wir in Deutschland\nund \u00d6sterreich wenig mehr davon h\u00f6ren. Jean Christphe Leblond druckte 1722&nbsp; geschabte Platten \u00fcbereinander. Erst Friedrich\nWilhelm Gubitz (1786-1870) hat sich in Deutschland wieder mit dem\nFarbenholzschnitt befasst, ohne aber denselben richtig auszuwerten. <\/p>\n\n\n\n<p>Familie Kn\u00f6fler<\/p>\n\n\n\n<p>So standen die\nDinge im Farbenholzschnitt um die Mitte von 1800, als in Schm\u00f6lln in\nSachsen-Altenburg am 18. April 1824 geborene Tischlergeselle Heinrich Kn\u00f6fler\nauf seiner Wanderschaft nach Wien kam. Mit einer gl\u00fchenden Sehnsucht zur\nMalerei im Herzen musste der junge Kn\u00f6fler das Tischlerhandwerk lernen. Aber er\nhat die Zeit, in der er ein t\u00fcchtiger, flei\u00dfiger Tischler war, immer in den Freistunden\nzum Zeichnen verwendet. Ein Dosenmaler aus der Porzellanmanufaktur zu Mei\u00dfen\ngab ihm den ersten Malunterricht und in Wien machte er durch Zufall die\nBekanntschaft des Akademieprofessors Anton von Perger (1809-1876) in Wien .\nBald erkannte dieser, dass hinter dem Wollen des Kn\u00f6flers auch die Begabung\nsteckte und verschaffte ihm Gelegenheit zu weiterer Ausbildung als\nAbendgastsch\u00fcler an der Akademie. Der damals im Aufstreben begriffene\nHolzschnitt zog viele Kunstbeflissene in seinen Bann und bald wandte sich auch\nHeinrich Kn\u00f6fler auf Anraten von Anton von Perger demselben zu. Heinrich d. \u00c4.,\nverdankte Perger die Aufnahme in die Xylographische Anstalt (Friedrich Wilhelm)\nBader (gegr\u00fcndet 1855 mit Rudolf Sch\u00fcrrer von Waldheim 1832-1890, Kn\u00f6fler war\nder erste Sch\u00fcler!), wo sich Kn\u00f6fler nur einige kurze Wochen zur Erlernung der\ntechnischen Griffe des Holzschnitt aufhielt. Dann versuchte er sich allein\nweiterzubilden, unter uns\u00e4glicher Not, sein karges Brot durch Portr\u00e4tmalen\nverdienend. Nach nur neunmonatlicher Ausbildung finden wir Kn\u00f6fler schon an dem\nWerke \u201eDer Dom zu St. Stephan\u201c seine Stichelkunst zeigen, und zwar in einer\nWeise, die ihm die Achtung des Direktors der Staatsdruckerei, Alois Auer (von\nWelsbach 1813-1869, Fh Hietzing), verschaffte, der Kn\u00f6fler hoch sch\u00e4tzte. Aber\nder Maler in Kn\u00f6fler war so stark, dass er sich bald mit dem ersten Versuchen\nim Farbholzschnitt besch\u00e4ftigte. Die Andrucke machte er in der heute noch\n\u00fcblichen Weise mit dem Falzbein. Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig rasch fand Kn\u00f6fler einen\nVerleger und bald erschienen in der Zeitschrift \u201eDer Feierabend\u201c die ersten\nFarbholzschnitte von seiner Hand. Kn\u00f6fler hatte nun bereits sein eigenes\nAtelier und besch\u00e4ftigte einige Gehilfen. Als Kn\u00f6fler f\u00fcr einen anderen\nVerleger, Heinrich Rei\u00df, die Farbenholzschnitte f\u00fcr ein Missiale schuf, stand\ner mit seiner Kunst bereits derart auf der H\u00f6he, da\u00df das Rei`\u00dfe Missiale\ndadurch eine dauernde Ber\u00fchmtheit erreichte. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch die\nFehlschl\u00e4ge blieben Kn\u00f6fler nicht erspart. Die mit seinem Gehilfen Paar in\nAussicht genommene Vereinigung zerschlug sich, Paar f\u00fchrte, selbst\u00e4ndig\ngeworden, die Rei\u00df`en Arbeiten weiter und Kn\u00f6fler mu\u00dfte sich Arbeit aus M\u00fcnchen\nund Regensburg heranziehen. Kn\u00f6fler wandte sich fast ausschlie\u00dflich dem\nreligi\u00f6sen Bilde zu und stellte zu Ender der Sechziger Jahre eine eigene\nBuchdruckhandpresse auf und \u00fcbernahm den Druck seiner Arbeiten selbst. Die Zahl\nder Handpressen vermehrte sich und auf der Weltausstellung 1873und sp\u00e4ter in\nLondon und wider in Wien wurden seine Arbeiten mit den h\u00f6chsten Auszeichnungen\nbelohnt. Mit Welcher Hingebung sich Kn\u00f6fler dem Holzschnitt widmete, geht\ndaraus hervor, Dass er bei dem Miniaturbilde des Erzbischofs Kutschker die\nN\u00e4chte zu Hilfe nahm und bei der \u00dcberaus feinen Arbeit Erblindete. Ein\ngrauenhaftes Geschick! \u00dcber alles Erwarten aber gelang es \u00e4rztlicher Kunst nach\nhalbj\u00e4hrigem Hangen und Bangen ihm das Augenlicht wieder zur\u00fcckzugeben. Nur\nwenige Jahre waren ihm noch beschieden und 1886 starb Kn\u00f6fler in (B)Mauer bei\nWien. die beiden S\u00f6hne Heinrich und Rudolf hatten das v\u00e4terliche Gesch\u00e4ft schon\n1885 \u00fcbernommen und f\u00fchrten den Farbenholzschnitt zu einer nie geahnten\nVollendung. <\/p>\n\n\n\n<p>Bald fanden die\nBr\u00fcder Kofler den Verleger und Julius Schmidt (Inh. Rud. Dre\u00dfler), welcher 1888\nin Florenz gegr\u00fcndet wurde und sich heute in M\u00fcnchen, Kaulbachstra\u00dfe 51\nbefindet. So ist es uns auch verst\u00e4ndlich, dass die vielen Kn\u00f6fler\u00b4ischen\nFarbenholzschnitte meist italienische Galerieproduktionen alter und neuer\nMeister sind. Der r\u00fchrige Verleger hat f\u00fcr die Verbreitung der Kn\u00f6fler\u00b4 ischen\nFarbenholzschnitte gesorgt und speziell der jetzige&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inhaber der Firma, Julius Schmidt, Herr\nDre\u00dfler, verstand es, die wunderbaren Bl\u00e4tter in alle Welt zu tragen und damit\nnicht nur den Kn\u00f6fler`ischen Arbeiten sondern auch seinem Gesch\u00e4ft einen\nWeltruhm zu schaffen. So war es kein Wunder, wenn die Br\u00fcder Kn\u00f6fler mit\nAnerkennungen \u00fcbersch\u00fcttet und die Farbenholzschnitte auf den Weltausstellungen\nin London, Paris, Wien, Leipzig, die h\u00f6chsten Auszeichnungen erhielten. Welches\nder zahlreichen Bl\u00e4tter \u2013 allein im Schmidt`schen Kunstverlag sind 138 Nummern\nerh\u00e4ltlich \u2013 wir auch zur Hand nehmen, jedes offenbart uns neue Reize. Vor\nallem ist es die Wiedergabe der Madonna della Sedia von Raffael, welche den\nganzen Zauber dieses Bildes in Form und Farbe uns \u00fcberbringt. Bei der Madonna\nvon Barabino ist es wieder der Blumenrahmen, der den Holzschneider in Staunen\nsetzt. Man m\u00f6chte bei jedem Blatt in Bewunderung ausbrechen. Bald ist es die\nf\u00fcr den Holzschnitt fast unglaubliche Weichheit, bald wieder die wunderbare\nStimmung der Farbe. Eines aber ist allen Bl\u00e4ttern eigen, die Festigkeit der\nZeichnung, welche diese Farbenschnitte weit \u00fcber die&nbsp; Lithographie hebt. Diese Schnitte lassen uns\nwirklich vergessen, dass das spr\u00f6de Holz das Material daf\u00fcr war. <\/p>\n\n\n\n<p>Wohl nicht nur\nden Holzschneider, sondern auch die zahlreichen Freunde des Holzschnitts d\u00fcrfte\ndie Art und Weise der Entstehung dieser Farbenholzschnitte interessieren. Wie bereits\neben angedeutet, stellten die Br\u00fcder Heinrich und Rudolf Kn\u00f6fler in der\nHauptsache Reproduktionen der Galerien zu Floren her. Es war nat\u00fcrlich\nausgeschlossen, die Werke der bedeutensten Meister der Malerei nach Wien zu\nbekommen. Deshalb wurden gute Kopien der Wiederzugebenden Werke in Aquarell\noder \u00d6l angefertigt (Florenz ist heute das Paradies der Kopisten [M\u00e4rz 1926]),\nau\u00dferdem gute Photographien nach dem Originalwerk. Letztere dienten als Vorlage\nf\u00fcr die Konturzeichnung, erstere f\u00fcr die Farbenwiedergabe.&nbsp; Die Photographie wurde erst auf die f\u00fcr den\nHolzschnitt bestimmte Gr\u00f6\u00dfe gebracht, dann wurde nach der Photographie eine\nPause hergestellt und dann die Holzzeichnung angefertigt. War die Konturplatte\ngeschnitten, so erfolgte der Umdruck auf soviele St\u00f6cke, als die Farben\nben\u00f6tigt wurden. Die \u00dcberlegung, wieviele Farben f\u00fcr die Wiedergabe des\nOriginals ben\u00f6tigt wurden, stelle ungeheure Anforderungen an den Farbensinn. Es\nwar nicht damit getan, die Zahl der Farben ins Ungemessene zu steigern, denn mit\njeder weiteren Farbe wuchs sp\u00e4ter die Schwierigkeit, sowohl durch Moireebildung\nals beim Druck durch das Passen. Die Zahl der Farben bei den\nFarbenholzschnitten der Br\u00fcder Kn\u00f6fler schwankt zwischen 8 bis 16(!).War Wahl\nund Zahl der Farben getroffen, so wurden auf den einzelnen St\u00f6cken die Farben\nangegeben bzw. die Tonwerte mit dem Pinsel eingestuft. Eine besondere\nFindigkeit verlangte auch das Aufteilen der Strichlagen, die bei jeder Farbe\nandere sein mu\u00dften, um, wie bereits erw\u00e4hnt, das sogenannte Moiree zu verh\u00fcten.\nWaren nun s\u00e4mtliche Schnitte fertig, so begann der Druck. Besonders\nbemerkenswert ist, dass die Kn\u00f6fler stets ihre eigenen Drucker waren. W\u00e4hrend\nKn\u00f6fler Vater nur auf der&nbsp;\nBuchdruckerhandpresse druckte, verwandten die S\u00f6hne mit bestem Erfolg\ndie Tiegeldruckpresse, ja entgegen aller anf\u00e4nglichen Buchdruckerbedenken die\nSchnellpresse. Einige Jahre vor dem Kriege befassten sich dann die Br\u00fcder\nKn\u00f6fler mit dem f\u00fcnf- und vierfarbigen Holzschnitt, auch hier gelang die\nfarbengetreue Wiedergabe der Originale einwandfrei. Im Jahre 1913 verstarb dann\nder j\u00fcngere Bruder, Rudolf Kn\u00f6fler, und der \u00fcberlebende Bruder Heinrich legte\nseine letzte Presse 1916 still. Die sp\u00e4teren Auflagen f\u00fcr den Verlag Julius\nSchmidt, wurden, und zwar die gro\u00dfe Madonna della Sedia bei Rei\u00dfer in Wien, und\nviele andere bei dem Kartographischen Institut in Wien gedruckt, unter der\nLeitung des Herrn Heinrich Kn\u00f6fler. Immer aber wird der Farbenholzschnitt der\nKn\u00f6fler, Vater und S\u00f6hne, eines der sch\u00f6nsten Ruhmesbl\u00e4tter in der bewegten\nGeschichte des Holzschnittes bleiben. <\/p>\n\n\n\n<p>In der farbigen\nBeilage, der Miniaturproduktion der Madonna della Melagrana von Botticelli, die\nuns der Kunstverlag Julius Schmidt in entgegenkommender Weise zur Verf\u00fcgung\nstellte, k\u00f6nnen wir eine Probe der Kn\u00f6fler`ischen Farbenholzschnitte unseren\nLesern nahabringen und gleichzeitig durch den Abdruck der 11 einzelnen\nFarbplatten dieser Arbeit praktisch demonstrieren. Die Wiedergabe der\nTonplatten in den wirklichen Farben ist uns leider der hohen Kosten halber\nnicht m\u00f6glich, aber durch die farbige Beilage kann sich der Holzschneider\nimmerhin ein leidliches Bild der Arbeit machen. Die Druckst\u00f6cke der\nEinzelfarben verdanken wir der G\u00fcte des noch in Wien lebenden K\u00fcnstlers, Herrn\nHeinrich Kn\u00f6fler, und des Kunstverlages Julius Schmidt, dem s\u00e4mtliche\nDruckst\u00f6cke geh\u00f6ren. <\/p>\n\n\n\n<p>Von der\nfabelhaften Erfahrung und Sicherheit der Br\u00fcder Kn\u00f6fler k\u00f6nnen wie uns erst ein\nBild machen, wenn wir erfahren, dass nur von ausnahmsweise gro\u00dfen Werken ein\nAndruck gemacht wurde, von den weitaus meisten Arbeiten dagegen wurde sofort\nmit der Auflage begonnen, oft sogar wurden die ersten Farben schon gedruckt,\nwenn die letzten Schnitte noch in Arbeit waren. Die Reihenfolge der Farben im\nDruck waren fast stets dieselbe: Gold, Kontur, Braun, 1. Grau, Rosa, 1, Blau,\nGelb, Carmin, 2. Blau, Fleischton, 2. Grau. Wenn es die Vorlage erforderte,\nmussten nat\u00fcrlich noch weitere Farben eingeschaltet werden, da die Zahl der\nFarben ja oft auf 16 stieg. Zeichnung, Schnitt und der Duck erfolgte\nausschlie\u00dflich durch die beiden Br\u00fcder Kn\u00f6fler, nur im Druck lie\u00dfen sie sich\ndurch besonders gelernte Drucker unterst\u00fctzen. (Text aus: Der Holzschnitt, Nr.\n8, M\u00e4rz 1926)<\/p>\n\n\n\n<p>Biographie<\/p>\n\n\n\n<p>Heinrich Kn\u00f6fler sen., *\n18. 4. 1824 in Schm\u00f6lln (Altenburg), 31. 7. 1886 in Mauer bei Wien, 31.7.1886, best. Fh. Mauer 6\/3\/18; (Nachruf in der\n\u00d6STERREICHISCH-UNGARISCHE Buchdrucker \u2013 Zeitung 5.8.1886) und seine S\u00f6hne dt. Porzellanmaler, Maler und Holzschneider. K. erlernte in Mei\u00dfen die\nPorzellanmalerei, wandte sich in Wien ganz der Malerei und der\nHolzschneidekunst zu. Er gr\u00fcndete dort 1868 eine eigene Druckerei, aus der\nmehrfarbige Holzstiche hervorgingen, die zu seiner Zeit gro\u00dfe Beachtung gefunden\nhaben.(Vier S\u00f6hne, zwei haben sich der Kunst, die beiden anderen Den Handels\nund Milit\u00e4rstand gewidmet.)<strong> <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sohn Rudolf starb 1913. Heinrich Kn\u00f6fler jun., geb. 1886, verh. 14.9.1889 mit Fr\u00e4ulein Lidwina Wallner in der Schlo\u00dfkirche zu Gloggnitz??? (Keine weiteren Daten).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/1-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1480\" width=\"653\" height=\"105\" srcset=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/1-1.png 553w, http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/1-1-300x48.png 300w\" sizes=\"(max-width: 653px) 100vw, 653px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Kn\u00f6flers verwendeten elf&nbsp; Holzst\u00f6cke f\u00fcr einen Druck!!! Die Reihenfolge der Farben im Druck waren fast stets dieselbe: Gold, Kontur, Braun, 1. Grau, Rosa, 1, Blau, Gelb, Carmin, 2. Blau, Fleischton, 2. Grau. Wenn es die Vorlage erforderte, mussten nat\u00fcrlich noch weitere Farben eingeschaltet werden, da die Zahl der Farben ja oft auf 16 stieg. Zeichnung, Schnitt und der Duck erfolgte ausschlie\u00dflich durch die beiden Br\u00fcder Kn\u00f6fler, nur im Druck lie\u00dfen sie sich durch besonders gelernte Drucker unterst\u00fctzen. (Text aus: Der Holzschnitt, Nr. 8, M\u00e4rz 1926)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"207\" height=\"205\" src=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/2.png\" alt=\"\" data-id=\"1481\" data-full-url=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/2.png\" data-link=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/?attachment_id=1481\" class=\"wp-image-1481\" srcset=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/2.png 207w, http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/2-150x150.png 150w\" sizes=\"(max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"227\" height=\"237\" 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class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"415\" height=\"578\" src=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/14-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1494\" srcset=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/14-1.png 415w, http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/14-1-215x300.png 215w\" sizes=\"(max-width: 415px) 100vw, 415px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"145\" height=\"216\" src=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/15.png\" alt=\"\" data-id=\"1495\" data-full-url=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/15.png\" data-link=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/?attachment_id=1495\" class=\"wp-image-1495\"\/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"193\" height=\"282\" src=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/16.png\" alt=\"\" data-id=\"1496\" data-full-url=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/16.png\" data-link=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/?attachment_id=1496\" class=\"wp-image-1496\"\/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"609\" height=\"448\" src=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/17.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1497\" srcset=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/17.png 609w, http:\/\/www.exlibris.or.at\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/17-300x221.png 300w\" sizes=\"(max-width: 609px) 100vw, 609px\" \/><figcaption> Fra. Angelico, Brithish Museum, Heinrich Kn\u00f6fler, Farbholzstich. <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Erstellt von Peter Rath \u00a9 im April 2022<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Im Jahr 2016 ist eine hervorragende Publikation zum Farbholzschnitt erschienen: \u201eArt for All\u201c, herausgegeben von Thobias G. Natter, Max Hollein und Klaus Albrecht Schr\u00f6der im Verlag Taschen Gmbh, K\u00f6ln. Der Untertitel: Der Farbholzschnitt in Wien um 1900. Erhebt sich die Frage, wer war vorher??? Im Kapitel \u201eDie Wiener Seccesion\u201c geht Tobias G. Natter kurz &hellip; <a href=\"http:\/\/www.exlibris.or.at\/?page_id=1476\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">HEINRICH KN\u00d6FLER SEN., 1824-1886, UND SEINE S\u00d6HNE HEINRICH UND RUDOLF ?-1913, DIE ERNEUERER DES FARBHOLZSCHNITTES.<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1476"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1476"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1476\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1508,"href":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1476\/revisions\/1508"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.exlibris.or.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}